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Normale Blas- und Ziehtöne, Blas- und Ziehbends, (gebendete) Overblows und Overdraws - aus physikalischer Sicht lässt sich Ordnung in diese Vielfalt bringen. Wie das geht erklärt der Artikel Frequenzen hier (dieser Beitrag wurde inzwischen wesentlich erweitert, Stand: 23. Mai 2018).

Weshalb schwingen die Zungen einer Bluesharp?
Die Frage ist nicht  ganz so banal, wie sie klingt: Solange ein einzelner Ton (Blas- oder  Ziehton) gespielt wird, geht der Atemstrom des Spielers immer in  dieselbe Richtung. Stellen Sie sich ein schaukelndes Kind vor, dem ein  steter Wind in den Rücken bläst. Wenn das Kind nichts mehr dazu tut,  wird eine anfängliche Schaukelbewegung allmählich abklingen - daran wird  auch ein noch so kräftiger Rückenwind nichts ändern. Der Wind würde am  Ende nur die Ruhelage in eine leichte Schräglage verwandeln, mehr nicht.  Weshalb also schwingen die Zungen einer Bluesharp? Den ersten Teil einer Antwort auf diese Frage gibt es hier - weitere Teile werden folgen...

Robert B. Johnston war wohl der erste, der Bending und Overblow auf der Bluesharp zum Gegenstand physikalischer Untersuchungen machte. In seinem 1987 erschienenen Paper "Pitch control in harmonica playing" wendet er die Theorie von Neville N. Fletcher aus dessen 1979 erschienenen Arbeit "Excitation mechanisms in woodwind and brass instruments" an. Ich habe versucht, beide Arbeiten für Fortgeschrittene "leserfreundlich" aufzubreiten. Vielleicht kann man aber auch ganz ohne physikalisches Hintergrundwissen einen Eindruck von Johnstons Sichtweise auf die Bluesharp bekommen, wenn man in meinen Aufsatz über Johnstons Arbeit einfach alle Formeln ignoriert. Hier ist der Link zur pdf-Datei: Johnston 1987 - Teil 1.
 
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